Nach einem Packmarathon, Autozusammenbruch und Autoreperatur in letzer Sekunde sowie sich über Wochen erstreckenden Verabschiedungszeremonien:
Morgens halb 5 in Honolulu. Ich mach mich mit einem Kumpel auf zum Flughafen. Im Flieger werde ich erstmal in die erste Klasse hochgestuft weil die Kollegen vom Boardservice meinen Platz brauchen um eine Familie zusammen zu bringen. Da helfe ich gerne!!! Nach 6 Stunden Luxus mit ca. 10 Snacks inlusive warmer Plätzchen mit Milch, Nüsschen und Frühstück mit 8 Fruchtsorten kamen wir dann gut ausgeschlafen in L.A an. Ich bin dann in meinem Luxussessel auch bis zum bitteren Ende sitzen geblieben um alle anderen Passagiere, oder besser gesagt den Pöbel, an mir vorbeilaufen zu lassen und meinen Königlichen Status zu neiden.
Das empfinden blauen Blutes verschwand dann aber so schnell wie es auch gekommen war, als ich mich auf dem 10 Stunden Flug LA – London zwischen 2 dicken Seniorinnen in der Mitte der 5er Reihe wiederfand. Diese hatten einen gesegneten Schlaf der eigentlich die gesammten 10 Stunden andauerte. Ab und zu fiel eine schnarchender Kopf von der Seite auf meine Schulter und ich musste mich dann doch fragen, womit ich das jetzt verdient hatte. 10 Stunden später, am Ende der Kräfte und leicht traumatisiert war ich dann in London von wo ich mich noch irgendiwe nach Hamburg geschleppt habe. Dort wurde ich im Halbschlaaf von zwei Personen -die sich später als meine Eltern identifizieren sollten – an die Nordseeküste verschleppt wo ich nach 3 Tagen wirrer Schlafattacken zum normalen Leben zurückfand.
An dieser Stelle vielen Dank an alle Leser dieses Blogs, der hiermit als Beendet erklärt ist. Ich hoffe demnächst eine gebundene Fassung zu drucken die dann für €199 zu erwerben sein wird.
In diesem Sinne ein letztes Aloha und Mahalo fürs Lesen.
Verfasst von aloha85 



















































was auf Hawaii soviel heisst wie „merry christmas“ oder auch Frohe Weihnachten.Es war auf jeden Fall eine etwas andere Weihnachts Erfahrung dieses Jahr. Strand statt Tannenbaum (die Idee in einen Tannenbaum konnte sich in unserer WG nicht durchsetzen) und Sonne statt Schnee. Bei 80 Fahrenheit oder rund 27° habe ich mir statt einer Erkältung ein wenig Bräunung eingeholt.
Es war einmal ein kleines Dorf auf einer einsamen Insel mitten im pazifischen Ozean. Die Bewohner waren die entspanntesten Genossen die man sich vorstellen konnte. Es schien als wenn keiner von ihnen einer festen Arbeit nachgehen würde. Stattdessen verbrachten sie den ganzen Tag auf einer Fieberglas Konstruktion, die es ihnen erlaubte auf Wellen zu reiten. Den ganzen Tag verbrachten sie auf dem Wasser vor menschenleeren Stränden oder machten in aller Ruhe ein Nickerchen in einer, zwischen zwei Palmen aufgespannten, Hängematte bevor sie abends in ihre Strohhütte zurück kehrten. Dort wartet bereits eine nur mit Kokusnussschalen und Bastrock bekleidete Frau, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht hat, als Hula zu tanzen. Und weil es ihr soviel Spass macht Hula zu tanzen, tanz sie auch am Abend noch weiter. Es ist ein Leben im Einklang mit der Natur – ruhe- nur vereinzelnt erklingt eine harmonisch paradisische Melodie einer Ukulele aus einer Strohhütte auf der anderen Seite des Strandes.

