Aloha -> Moin Moin

Juni 1, 2009

Nach einem Packmarathon, Autozusammenbruch und Autoreperatur in letzer Sekunde sowie sich über Wochen erstreckenden Verabschiedungszeremonien:
Morgens halb 5 in Honolulu. Ich mach mich mit einem Kumpel auf zum Flughafen. Im Flieger werde ich erstmal in die erste Klasse hochgestuft weil die Kollegen vom Boardservice meinen Platz brauchen um eine Familie zusammen zu bringen. Da helfe ich gerne!!! Nach 6 Stunden Luxus mit ca. 10 Snacks inlusive warmer Plätzchen mit Milch, Nüsschen und Frühstück mit 8 Fruchtsorten kamen wir dann gut ausgeschlafen in L.A an. Ich bin dann in meinem Luxussessel auch bis zum bitteren Ende sitzen geblieben um alle anderen Passagiere, oder besser gesagt den Pöbel, an mir vorbeilaufen zu lassen und meinen Königlichen Status zu neiden.
Das empfinden blauen Blutes verschwand dann aber so schnell wie es auch gekommen war, als ich mich auf dem 10 Stunden Flug LA – London zwischen 2 dicken Seniorinnen in der Mitte der 5er Reihe wiederfand. Diese hatten einen gesegneten Schlaf der eigentlich die gesammten 10 Stunden andauerte. Ab und zu fiel eine schnarchender Kopf von der Seite auf meine Schulter und ich musste mich dann doch fragen, womit ich das jetzt verdient hatte. 10 Stunden später, am Ende der Kräfte und leicht traumatisiert war ich dann in London von wo ich mich noch irgendiwe nach Hamburg geschleppt habe. Dort wurde ich im Halbschlaaf von zwei Personen -die sich später als meine Eltern identifizieren sollten – an die Nordseeküste verschleppt wo ich nach 3 Tagen wirrer Schlafattacken zum normalen Leben zurückfand.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Leser dieses Blogs, der hiermit als Beendet erklärt ist. Ich hoffe demnächst eine gebundene Fassung zu drucken die dann für €199 zu erwerben sein wird.
In diesem Sinne ein letztes Aloha und Mahalo fürs Lesen.


Bildchen…

Mai 21, 2009

Hier noch ein paar Bildchen der letzen Wochen. Hier ist so ziehmlich jeder Küstenabschnitt der Insel abgelichtet:


Endspurt…

Mai 20, 2009

alles muss ein Ende haben und so befindet sich auch mein Aufenthalt im Paradies im Endstadium.
Hier eine ausführliche Zusammenfassung der letzten Monate:
- Big Island und Kauaii bereist (*****) (5Sterne) -> nur geil.
- viele Feierlichkeiten besucht (*****)
- Alle Finals an der Uni überlebt alles 1.0 -> normal :)
- viel Zeit mit den Jungs (und den weiblichen Teilnehmern) auf dem Meer auf einem Fiberglas Epoxy gelöht mit 3 Finnen verbracht.
- nur der Hautfarbe nach zu Urteilen könnte ich mich wohl im Großraum Sambia oder Simbabwe ansiedeln ohne aufzufallen.
Kurz, es ist nach wie vor ein Traum hier, der in 10 Tagen führs Erste vorbei geht.

Hier aber eine brandaktuelle Story.
Da alle auf einmal viel zu viel Zeit haben, da die Uni ja vorbei sein tut, fand ich mich plötzlich um 4 Uhr morgens auf einer Wanderung zum „Stairway to heaven“ als Beschäftigungsmassnahme. Dieser „Wanderweg“ besteht im Grunde genommen aus einer niemals endenden Treppe mit 4000 Stufen die einen niemals endenden Berg hinauf führt. Die Treppe zum Himmel war eine wunderschöne Geschichte und 2 Stunden Später, 1000000 Kalorien ärmer und mit einem Pulsschlag nahe der magischen 300 Grenze waren wir dann ganz oben.
Da waren wir also im Himmel und der Ausblick war auch wie im Himmel, also wie in einer Wolke, man hat nämlich gar nix gesehen. Naja, vor dem Abstieg noch kurz mit Gott geplaudert. Netter Typ, null überheblich. Konnte ich endlich mal meine Frage loswerden die mich seit Jahren beschäftigt:
Als Jesus Wasser in Wein verwandelt hat, was war den das für ein Wein? Chardonnay Träubchen oder n Merlöchen? Gott hatte dann so einen, dass er das auch nicht so genau weiss, aber nachfragen würde. Er dann so : „Komm ma nächste Woche wieder digga“, aber die Terrortreppe mach ich mit Sicherheit nicht nochmal . Hatte ihm dann meine E-mail gegeben aber er meinte, dass er keine E-mail mehr hat, zuviel Spam. Naja, wird die Frage wohl unbeantwortet bleiben.

Ansonsten hab ich jetzt endlich ein Unterwasser gehäuse für meine Kamera und es wird demnächst hot hot hot Surfpics geben… oder auch nicht, Wellen müssen mal wieder n bischen mehr Gas geben.
Also liebe leute man sieht sich in 10 Tagen oder so… falls hier überhaupt noch jemand liest werde ich hier auch nochma n Bilder der letzten Wochen einfügen, ansonsten werden die in einer Staubtrocken Powerpointpräsi ohne Musik bei tocken Brot und Wasser in meinen heimnischen Kellergewölben kurz und knackig in 8 Stunden präsentiert.


Man man man…

Februar 25, 2009

da erwisch ich mich doch gestern selber in der Küche gerade dabei Auberginen für einen Auflauf zu schnibbeln, rechts von mir frische Petersilie -bereits in würzende grösse gehackt- und links ein Fläschen Weisswein einer Edeltraube vom Weinhändler meines vertauens…Walmart.
Da hab ich mich schon kurz gefragt ob ich jetzt komplett verschwult bin und hab sicherheitshalber erstmal 5 billig Bier hinterher gegknallt. Danach ging es der Seele dann schon erheblich besser. Heute gibt es Pizza (tiefgefroren, nicht selber ausgerollt!!!)

Ansonsten ist hier gerade kompletter Wintereinbruch die letzten 2 Tage. Da konnte ich das erste Mal von mit guten Gewissen einen Pulli aus der Kollektion (07/08)- die ich aus schland importiert habe- auswählen. Habe mich für die Farbe Auberginen -schwarz entschieden, um das Thema abzurunden.

Ps:
Der Auflauf war übrigens ein Knaller. Und das sage ich nicht nur weil meine Geschmacksnerven zum Essenszeitpunkt bereits durch die geziehlte Einnahme verschiedener -oben beschriebener -Getränke völlig außer Kraft gesetzt wurden. Ich Berufe mich hier auf die Bewertung einer Fachjurie in Person meiner Mitbewohner. (das da auch bereits lustige Getränke im Spiel waren lassen wir hier mal ganz entspannt aus)


Die letzten Wochen…

Februar 21, 2009

war ich extrem schreibfaul gewesen und werde diese nun aufarbeiten tun… geniale überleitung zum ersten teilabschnitt: Verlust der Muttersprache. Was im Zeitalter von Skype und horden deutscher Hawaii Immigranten nicht auf mangelde Übung als vielmehr auf erhöhten genuss isotonischer Getränke mit Schuss zurückzuführen ist. Die Partywütigen Neuankömmlinge des neuen Semesters bringen eine frische Briese in die Abendgestaltung, so dass man sich teilweise 4 mal Wöchentlich iin Stadien nahe der Wahrnehmungspäriferie befindet.
Hier kurz einige Knallharte Fakten:
- Uni -> läuft
- Surferei -> im steigendem Ast
- Roomies -> vom feinsten -> neue Kombo USA Norwegen und icke.
- Vorhand -> wie Roger
- Rückhand -> wie Roger
- Spanisch -> fließend wie ein See
Müdigkeit -> erhöht
Tös!
-


Der Hacker…

Februar 20, 2009

ich habe gerade ein unmenschliches Java Programm geschrieben das im Prinzip auf künstlicher inteligenz beruht. Das Programm ist so schlau, dass es immer genau das Gegenteil von dem macht was es eigentlich soll und früher oder später wohl die Weltherschaft an sich reißen wird. Werde es sicherheitshalber mal löschen und nochmal von vorne anfangen. Schade das ich gerade fast 4 stunden daran gearbeitet habe (es ist freitag abend) es morgen abgeben muss und sogar auf die genüssliche Zufügung alkoholischer Kaltgetränke ins Magen innere zu Konzentrationsförderung verzichtet habe. Das ändert sich aber genau in diesem Moment…


Erstmal frohes neues…

Januar 25, 2009

In den Tiefen des Ufers (c)

In den Tiefen des Ufers (c)

hab mir in der Berichterstattung eine kleine schöpferische Pause gegönnt und werde jetzt mal wieder -zumindestens ab und an – ein paar Buchstabenkombinationen einhacken, die dann zu Lyrik auf höchstem Niveau verschmelzen. Aber genug Rumgesülze. Der Uni- Alltag hat wieder begonnen und ich musste leider ziehmlich schnell feststellen, dass auch die Gegebenheit das ich mich auf Hawaii befinde nichts daran ändert, dass Informatik- Veranstaltungen in zu dunklen Kellerverließen abgehalten werden. Nach einer kurzen analyse der Lehrkraft wurde klar, dass dieser Halbmensch wohl etwas zuviel Zeit mit seinem Computer verbracht hat… naja muss man jetzt durch. Ansonsten bin ich jetzt dick im Spanisch Business, würde jetzt gerne ein paar coole Zeilen schreiben, aber dazu schreiben reicht der Inhalt einer stunde noch nicht aus. Fuß ist auch wieder ganz, was sehr angenehm ist, da ich mit dem Unialltag auch wieder einen Ausgleich brauche und eine gemütliche Surftour im Sonnenuntergang gefolgt von einigen Mai-Tais (so geschehen Freitag) da genau das richtige ist. Zudem hat der gebrochene Fuß bei den Straßenkämpfen die ich ja für Geld austrage um mich finaziell über Wasser zu halten, nicht förderlich beigetragen.
Ansonsten will ich jetzt in den nächsten Wochen die Kite Surf Szene neu gestalten, mal sehen wie das ausgeht. Ich als passionierter Drachensteigenlasser müsste das irgendwie auf die Reihe bekommen.
Gestern war Chinesisches Neujahr und das wurde nebenan wohl durch die Entflammung einer Familienpackung- oder eher eines Containers Räucherstäbchen zelebriert. Ich weiss nicht ob die in der Mitte vom Wohnzimmer ein Flammeninferno durch die Dinger kreiert haben, ich habe meinen Wohnsitz aber zum Essen aus gesundheitlichen bedenken verlassen müssen. Stichwort Feinstaub.


Mele Kalikimaka

Dezember 24, 2008

Ichwas auf Hawaii soviel heisst wie „merry christmas“ oder auch Frohe Weihnachten.Es war auf jeden Fall eine etwas andere Weihnachts Erfahrung dieses Jahr. Strand statt Tannenbaum (die Idee in einen Tannenbaum konnte sich in unserer WG nicht durchsetzen) und Sonne statt Schnee. Bei 80 Fahrenheit oder rund 27° habe ich mir statt einer Erkältung ein wenig Bräunung eingeholt.

Ansonsten ist nebenan ist gerade einer auf die glorreiche Idee gekommen, um 11 Uhr abends Weihnachtslieder auf der Trompete zu versauen. Die Kombination aus Weihnachtslied und Trompete ist ja ohnehin der natürliche Feind des Trommelfells, wenn diese Kombination dann allerdings noch mit völliger Talentfreiheit fusioniert ist auf jeden Fall mal wieder Lebensgefahr angesagt. Wenn  diese Insulation* der Weihnachtlichen Mitmenschlichkeit nicht gleich einstellt wird, muss ich dem leider einen „Chuck Norris roundhouskick“ übermitteln. Die Folgen sollten allgemein bekannt sein. In diesem Sinne.

Mele Kalikimaka

*ja ich habe einen Thesaurus benutzt :)


Dezember 23, 2008

Ich Es war einmal ein kleines Dorf auf einer einsamen Insel mitten im pazifischen Ozean. Die Bewohner     waren die entspanntesten Genossen die man sich vorstellen konnte. Es schien als wenn keiner von ihnen einer festen Arbeit nachgehen würde. Stattdessen verbrachten sie den ganzen Tag auf einer Fieberglas Konstruktion, die es ihnen erlaubte auf Wellen zu reiten. Den ganzen Tag verbrachten sie auf dem Wasser vor menschenleeren Stränden oder machten in aller Ruhe ein Nickerchen in einer, zwischen zwei Palmen aufgespannten, Hängematte bevor sie abends in ihre Strohhütte zurück kehrten. Dort wartet bereits eine nur mit Kokusnussschalen und Bastrock bekleidete Frau, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht hat, als Hula zu tanzen. Und weil es ihr soviel Spass macht Hula zu tanzen, tanz sie auch am Abend noch weiter. Es ist ein Leben im Einklang mit der Natur – ruhe- nur vereinzelnt erklingt eine harmonisch paradisische Melodie einer Ukulele aus einer Strohhütte auf der anderen Seite des Strandes.
Hier die Realität:
Honolulu bei Nacht

Und in genau dieser Realität kostet eine Gallon Bezin (es handelt sich hierbei um rund 4!!!! Liter) auch einfach mal n Dollar, Tendenz fallend.  Muss man einfach mal Kommentarlos hinnehmen.

Sehr witzig finde ich dagegen, dass, während sich die ganze Welt gedanken macht wie man weniger Energie verbrauchen kann und in neue Technologien wie Hybrid investiert, wären die Amis nicht die Amis wenn sie sich nicht  auch was einfallen lassen hätten. Bühne frei für diese Zukunftsweisende Erfindung.

Soweit.

Frohe Weihnachten allerseits. Bald ist es geschafft!!!

PS:

Jeglicher Kommentar, dass mein neues liebevoll hergestelltes Bild (ganz oben) einen leicht schwulen touch hat, wird ignoriert :)


Von Verletzungen, Weltuntergang und George Michael…

Dezember 16, 2008

So… n’abend. Die Finals sind durch und ich hab Urlaub. Schönes Ding. Weniger schön ist dagegen, das ich mir vor einer Woche meinen Fuß zerlegt habe. Daraus folgte, dass mein Fuß erstmal für ein paar tage an den Fuß des Michelinmännchens erinnerte und das gesammte RGB (Rot Grün Blau) Farbspektrum abgedeckt hat. Schlimmer sah es nur für den armen Kerl neben mir im Krankenhaus aus, dem haben sie gerade eine Operation im Großraum Hüfte(nicht an der Hüfte) prophezeit, da bin ich mit meinem aufblasbaren Gips noch gut weggekommen . Habe diesen aber bereits eigenmächtig abgenommen und kann auchschon wieder ganz gut laufen, gleich gehts zum Steptanz danach zum Kickboxen.

Ansonsten war hier die letzten paar Tage Weltuntergang. 3 Tage Dauerregen was zu reissenden Straßenflüssen an der Nordküste geführt hat. Da macht der Hawaiianer an sich dann auch keine halben Sachen, wenn es regnet da richtig.

Auch auf Oahu weichnachtet es bereits sehr und Geschäfte sind aus sicherheitsgründen nur noch mit MP3 Player und eigener Musik zu betreten, da „Last christmas I gave you my heart“ all gegenwärtig ist und bei mir dann und wann zu cholerischen Ausbrüchen führt bei denen es keine Gnade für niemanden gibt.

Des weiteren habe ich mich entschlossen meinen aufenthalt noch um ein Semester zu verlängern.  Hawaii hat sich gegen Bremen im Winter knapp nach Punkten durchgesetzt. Bin dann ca mitte Mai wieder da.

Alohaaaa haaa hatschi (Brüller)