was auf Hawaii soviel heisst wie “merry christmas” oder auch Frohe Weihnachten.Es war auf jeden Fall eine etwas andere Weihnachts Erfahrung dieses Jahr. Strand statt Tannenbaum (die Idee in einen Tannenbaum konnte sich in unserer WG nicht durchsetzen) und Sonne statt Schnee. Bei 80 Fahrenheit oder rund 27° habe ich mir statt einer Erkältung ein wenig Bräunung eingeholt.
Ansonsten ist nebenan ist gerade einer auf die glorreiche Idee gekommen, um 11 Uhr abends Weihnachtslieder auf der Trompete zu versauen. Die Kombination aus Weihnachtslied und Trompete ist ja ohnehin der natürliche Feind des Trommelfells, wenn diese Kombination dann allerdings noch mit völliger Talentfreiheit fusioniert ist auf jeden Fall mal wieder Lebensgefahr angesagt. Wenn diese Insulation* der Weihnachtlichen Mitmenschlichkeit nicht gleich einstellt wird, muss ich dem leider einen “Chuck Norris roundhouskick” übermitteln. Die Folgen sollten allgemein bekannt sein. In diesem Sinne.
Mele Kalikimaka
*ja ich habe einen Thesaurus benutzt
Verfasst von aloha85
Es war einmal ein kleines Dorf auf einer einsamen Insel mitten im pazifischen Ozean. Die Bewohner waren die entspanntesten Genossen die man sich vorstellen konnte. Es schien als wenn keiner von ihnen einer festen Arbeit nachgehen würde. Stattdessen verbrachten sie den ganzen Tag auf einer Fieberglas Konstruktion, die es ihnen erlaubte auf Wellen zu reiten. Den ganzen Tag verbrachten sie auf dem Wasser vor menschenleeren Stränden oder machten in aller Ruhe ein Nickerchen in einer, zwischen zwei Palmen aufgespannten, Hängematte bevor sie abends in ihre Strohhütte zurück kehrten. Dort wartet bereits eine nur mit Kokusnussschalen und Bastrock bekleidete Frau, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht hat, als Hula zu tanzen. Und weil es ihr soviel Spass macht Hula zu tanzen, tanz sie auch am Abend noch weiter. Es ist ein Leben im Einklang mit der Natur – ruhe- nur vereinzelnt erklingt eine harmonisch paradisische Melodie einer Ukulele aus einer Strohhütte auf der anderen Seite des Strandes.

